Neuigkeiten



Warum stehen an der Praxis im Moment ständig, auch am Wochenende, Autos vom Deutschen Roten Kreuz? Was ist da los? Ihr Hausarzt ist Kreisverbandsarzt des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Soest (Kreisverband Lippstadt-Hellweg). Als solcher bin ich auch für Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen aller unserer Rotkreuzhelfer im gesamten Kreisgebiet zuständig. Von der Praxis aus erfolgt in diesen Tagen die Annahme und Ausgabe von Schutzkleidung für alle unsere Helfer kreisweit, von Wickede bis Warstein. Daher sehen klein und groß aktuell einen regen Rotkreuzverkehr vor der Praxis!

 


Gut geschützt! Um die Ansteckungsgefahr meiner Mitarbeiterinnen zu minimieren, haben wir jetzt einen Plexiglas-Aufbau rund um unsere Theke. Dieser wurde schnell und sehr gut von der Tischlerei Stamen aus Ense angefertigt. Jetzt ist auch der Osterhase besser geschützt.

 


Wir wurden von einer fürsorglichen Patientin mit selbstgenähten Mund-Nasen-Masken beschenkt. Wir wissen, dass diese Masken nicht der Medizinprodukteverordnung genügen. Wir setzen sie daher nicht am Patienten ein, aber meine Mitarbeiterinnen werden sie in der Freizeit und z. B. beim Einkaufen tragen. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür!

 

Das Robert-Koch-Institut hat am 02.04.2020 seine Empfehlungen erneut aktualisiert. Darin wird jetzt das Tragen von Mund-Nasen-Masken in der Öffentlichkeit empfohlen, wenn die Abstandsregelung nicht sicher eingehalten werden kann (z. B. ÖPNV, Supermarkt,…). Achtung: Mund-Nasen-Schutz und andere gewöhnliche oder selbst hergestellte Mund-Nasen-Masken sind kein Eigenschutz und bieten keinen Schutz vor Ansteckung mit dem Coronavirus. Allenfalls schützen sie davor, dass der Träger selbst Tröpfchen verbreitet und andere ansteckt. Eigenschutz bieten nur die sog. FFP2- und FFP3-Masken. Diese sind aber knapp und sollten unbedingt dem medizinischen Fachpersonal vorbehalten bleiben, denn sonst können wir nicht mehr arbeiten!


Sie können gerne auf folgenden Links selbst nachlesen:
https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html
https://www.bfarm.de/SharedDocs/Risikoinformationen/Medizinprodukte/DE/schutzmasken.html

(Stand 03.04.2020)

 

Aktuell beherrscht das Thema “Coronavirus” sämtliche Medien. Die sehr dynamische Lage ändert sich täglich. Wir sind für Sie immer auf dem aktuellen Stand, um Sie bestmöglich zu informieren und zu versorgen. Auch die Kriterien, nach denen ein Abstrich vorgenommen werden soll, ändern sich regelmäßig.

Sollten Sie Erkältungssymptome, Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Fieber etc haben, kommen Sie nicht direkt in die Praxis, sondern rufen Sie an. Oft können wir die Situation schon telefonisch klären, ohne dass Sie durch einen Praxisbesuch einem höherem Risiko ausgesetzt sind.

Um das Patientenaufkommen in der Praxis zu reduzieren, haben wir für Sie verschiedene Möglichkeiten etabliert, um das Ansteckungsrisiko für Sie und uns gering zu halten:

  • Rezepte geben wir in die entsprechende Apotheke in Niederense oder Bremen. Sie sparen einen Besuch bei uns und auch eine längere Wartezeit in der Apotheke, weil die Mitarbeiter dort ihr Rezept schon abarbeiten können (wir bringen jedoch keine Rezepte nach Hause!)
  • Wir bieten die Videosprechstunde an, damit wir Sie auch von zuhause von Angesicht zu Angesicht beraten können
  • Bei Interesse rufen Sie an, dann werden wir Ihnen die Zugangsdaten schicken!
  • Wir versuchen, möglichst viel telefonisch zu regeln.
  • Hausbesuche werden wir in der Regel zunächst absagen müssen, da dies meistens die ältesten und krankesten Patienten betrifft. Auch hier können wir ggf über die Videosprechstunde kommunizieren.
  • Krankschreibungen dürfen wir mittlerweile über bis zu 14 Tage auch nach telefonischer Konsultation ausstellen

Sie können sich gerne auch selbst über den aktuellen Stand auf der Homepage des Robert-Koch-Instituts, www.rki.de, informieren.

(Stand: 25.03.2020)

 

Verstärkung für das Praxisteam
Seit dem 01.08.2019 verstärkt die Auszubildende Maike Raffel das Praxisteam. Sie wird ihre dreijährige Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten absolvieren.

 

Akutsprechstunde
Nutzen Sie unsere Akutsprechstunde. Die Akutsprechstunde ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 10.00 Uhr sowie Montag, Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 16.30 Uhr.

Sie können mit Ihrem AKUTEN gesundheitlichen Problem ohne Termin kommen. Die Sprechzeit ist zwar etwas kürzer vorgesehen, dafür kümmern wir uns mit deutlich kürzerer Wartezeit um Sie. Beachten Sie bitte, dass wir in der AKUT-Sprechstunde tatsächlich nur AKUTE Probleme behandeln sowie kurze Befunde besprechen können (z. B. Langzeit-Blutdruckmessungen, Langzeit-EKG, Röntgenbefunde usw.). Natürlich können Sie auch ohne Termin kommen, wenn Sie gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurden und das weitere Vorgehen besprechen müssen.

Für planbare Wundversorgungen, längere Gespräche bei chronischen Gesundheitsstörungen, bei psychischen Problemen, über Patientenverfügungen, häusliche Versorgungsprobleme usw. vereinbaren Sie bitte aufgrund besserer Planbarkeit einen Termin. Auch wenn Sie an mehreren Problemen leiden, die allesamt besprochen werden sollen, vereinbaren Sie bitte einen Termin.

 

Änderungen bei der Gesundheitsuntersuchung (CheckUp 35)
Ab sofort gelten neue Regelungen für die Gesundheitsuntersuchung. Statt alle 2 Jahre kann die Untersuchung nur noch alle 3 Jahre durchgeführt werden. Die gilt nicht für Patienten, die an den Hausarztverträgen teilnehmen. In der hausarztzentrierten Versorgung bleibt es aktuell noch beim 2jährigen Rhythmus.
Vorsorge

 

Impfung gegen die Gürtelrose (Herpes zoster)
Seit kurzem empfiehlt die Ständige Impfkomission die Impfung gegen die Gürtelrose, um die möglichen sehr unangenehmen Folgen wie Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie) zu verhindern. Die Impfung betrifft alle Patientinnen und Patienten über 60 Jahren, bei bestimmten Vorerkrankungen auch schon ab 50 Jahren. Mittlerweile übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten.
Schützen Sie sich und sprechen Sie uns gerne an!

 

Grippeschutzimpfung
Der Impfstoff für die diesjährige Grippesaison ist ab September bei uns verfügbar. In diesem Jahr wird von vornherein der Vierfachschutz verfügbar sein.

 

Pneumokokken-Impfung
Bei allen Patienten über 60 Jahren wird laut der Ständigen Impfkommision (STIKO) die Impfung gegen Pneumokokken empfohlen. Zudem ist diese Impfung für viele Patienten, z. B. mit chronischen Lungenerkrankungen oder Diabetes, sinnvoll. Pneumokokken sind die Erreger der Lungenentzündung, für die Sie als eventuell immungeschwächter Mensch anfälliger sein können. Schützen Sie sich und sprechen Sie uns gerne an.

 
Artikel aus der EnsePress

Artikel aus dem Soester Anzeiger