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Warum stehen an der Praxis im Moment ständig, auch am Wochenende, Autos vom Deutschen Roten Kreuz? Was ist da los? Ihr Hausarzt ist Kreisverbandsarzt des Deutschen Roten Kreuzes im Kreis Soest (Kreisverband Lippstadt-Hellweg). Als solcher bin ich auch für Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen aller unserer Rotkreuzhelfer im gesamten Kreisgebiet zuständig. Von der Praxis aus erfolgt in diesen Tagen die Annahme und Ausgabe von Schutzkleidung für alle unsere Helfer kreisweit, von Wickede bis Warstein. Daher sehen klein und groß aktuell einen regen Rotkreuzverkehr vor der Praxis!

 


Gut geschützt! Um die Ansteckungsgefahr meiner Mitarbeiterinnen zu minimieren, haben wir jetzt einen Plexiglas-Aufbau rund um unsere Theke. Dieser wurde schnell und sehr gut von der Tischlerei Stamen aus Ense angefertigt. Jetzt ist auch der Osterhase besser geschützt.

 

Weiterhin beherrscht das Thema “Coronavirus” sämtliche Medien.
Die sehr dynamische Lage ändert sich immer noch schnell. Wir sind für Sie immer auf dem aktuellen Stand, um Sie bestmöglich zu informieren und zu versorgen. Auch die Kriterien, nach denen ein Abstrich vorgenommen werden soll, ändern sich weiterhin regelmäßig. Daher kann es sein, dass unsere Antworten auf Ihre Fragen an verschiedenen Tagen unterschiedlich ausfallen können. Wir wollen versuchen, Ihnen Ihre Sorgen bestmöglich zu nehmen.

Sollten Sie Erkältungssymptome wie Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Fieber etc. haben oder hatten Sie Kontakt zu jemandem, der nachher positiv auf das Coronavirus getestet wurde, kommen Sie nicht direkt in die Praxis, sondern rufen Sie an.

Oft können wir die Situation schon telefonisch klären, ohne dass Sie durch einen Praxisbesuch einem höherem Risiko ausgesetzt sind. Nicht immer muss ein Abstrich durchgeführt werden.
Sollte dies jedoch notwendig sein (aktuelle Kriterien hier: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Massnahmen_Verdachtsfall_Infografik_DINA3.pdf?__blob=publicationFile), werden wir Ihnen eine Zeit zwischen 8.30 Uhr und 9.30 Uhr mitteilen, zu der wir Ihren Abstrich durchführen. Das Ergebnis steht in der Regel nach 2-3 Tagen zur Verfügung.
Manchmal – gerade bei starker Auslastung der Testlabore – kann es aber auch auch länger bis zum Ergebniserhalt dauern.
Bis zum Erhalt des Ergebnisses sollten Sie sich zu Hause in Quarantäne begeben. Was das heißt, teilen wir Ihnen dann mit.

Wichtig:
bei welchem Patienten die Kosten für einen Abstrich von der Krankenkasse übernommen werden, ist klar geregelt. Fallen Sie nicht hierunter (z. B. bei Wunschuntersuchung ohne Erkrankung), müssen wir Ihnen den Abstrich in Rechnung stellen. Sie werden aber in jedem Fall hierüber vorher informiert.
Um das Patientenaufkommen in der Praxis zu reduzieren, haben wir für Sie verschiedene Möglichkeiten etabliert, um das Ansteckungsrisiko für Sie und uns gering zu halten:

  • Rezepte geben wir in die entsprechende Apotheke in Niederense oder Bremen. Sie sparen einen Besuch bei uns und auch eine längere Wartezeit in der Apotheke, weil die Mitarbeiter dort ihr Rezept schon abarbeiten können (wir bringen jedoch keine Rezepte nach Hause!)
  • Wir bieten die Videosprechstunde an, damit wir Sie auch von zuhause von Angesicht zu Angesicht beraten können
  • Bei Interesse rufen Sie an, dann werden wir Ihnen die Zugangsdaten schicken!
  • Wir versuchen, möglichst viel telefonisch zu regeln.

Sie können sich gerne auch selbst über den aktuellen Stand auf den Homepages des Robert-Koch-Instituts(www.rki.de), der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (www.kvwl.de) sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (www.bzga.de)

Und bitte beachten Sie: in unserer Praxis gilt nach wie vor die Maskenpflicht. Denken Sie bitte an Ihren Mund-Nasen-Schutz. Ohne diesen können Sie unsere Praxis nicht betreten.

(Stand: 25.11.2020)
 

Akutsprechstunde
Nutzen Sie unsere Akutsprechstunde. Die Akutsprechstunde ist von Montag bis Freitag von 9.00 bis 10.00 Uhr sowie Montag, Dienstag und Donnerstag von 16.00 bis 16.30 Uhr.

Sie können mit Ihrem AKUTEN gesundheitlichen Problem ohne Termin kommen. Die Sprechzeit ist zwar etwas kürzer vorgesehen, dafür kümmern wir uns mit deutlich kürzerer Wartezeit um Sie. Beachten Sie bitte, dass wir in der AKUT-Sprechstunde tatsächlich nur AKUTE Probleme behandeln sowie kurze Befunde besprechen können (z. B. Langzeit-Blutdruckmessungen, Langzeit-EKG, Röntgenbefunde usw.). Natürlich können Sie auch ohne Termin kommen, wenn Sie gerade aus dem Krankenhaus entlassen wurden und das weitere Vorgehen besprechen müssen.

Für planbare Wundversorgungen, längere Gespräche bei chronischen Gesundheitsstörungen, bei psychischen Problemen, über Patientenverfügungen, häusliche Versorgungsprobleme usw. vereinbaren Sie bitte aufgrund besserer Planbarkeit einen Termin. Auch wenn Sie an mehreren Problemen leiden, die allesamt besprochen werden sollen, vereinbaren Sie bitte einen Termin.

 

Änderungen bei der Gesundheitsuntersuchung (CheckUp 35)
Ab sofort gelten neue Regelungen für die Gesundheitsuntersuchung. Statt alle 2 Jahre kann die Untersuchung nur noch alle 3 Jahre durchgeführt werden. Die gilt nicht für Patienten, die an den Hausarztverträgen teilnehmen. In der hausarztzentrierten Versorgung bleibt es aktuell noch beim 2jährigen Rhythmus.
Vorsorge

 

Impfung gegen die Gürtelrose (Herpes zoster)
Seit kurzem empfiehlt die Ständige Impfkomission die Impfung gegen die Gürtelrose, um die möglichen sehr unangenehmen Folgen wie Nervenschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie) zu verhindern. Die Impfung betrifft alle Patientinnen und Patienten über 60 Jahren, bei bestimmten Vorerkrankungen auch schon ab 50 Jahren. Mittlerweile übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten.
Schützen Sie sich und sprechen Sie uns gerne an!

 

Grippeschutzimpfung
Dieses Jahr wird die Grippeschutzimpfung außergewöhnlich stark nachgefragt. Aktuell sind bereits trotz Nachlieferung keine Impfstoffe mehr verfügbar. Leider steht dies im Widerspruch zu der über die Medien verbreiteten Aussage der Gesundheitspolitik, dass auf jeden Fall genug Impfstoff da sei. Wir warten aber weiterhin auf eine weitere Lieferung. Sprechen Sie uns an.

(Stand 25.11.2020)

 

Pneumokokken-Impfung
Aufgrund einer Impfstoffknappheit wird aktuell von der Ständigen Impfkommission (STIKO) die Pneumokokken-Impfung erst ab 70 Jahren, nicht wie bisher ab 60 Jahren, empfohlen. Zudem ist diese Impfung für viele Patienten, z. B. mit chronischen Lungenerkrankungen oder Diabetes, sinnvoll. Pneumokokken sind die Erreger der Lungenentzündung, für die Sie als eventuell immungeschwächter Mensch anfälliger sein können. Schützen Sie sich und sprechen Sie uns gerne an.

 
Artikel aus der EnsePress

Artikel aus dem Soester Anzeiger